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Entspannen Sie sich

Der Besuch beim Frauenarzt ist im Leben einer Frau etwas ganz Normales. Hier können Sie sich informieren, wie eine Untersuchung abläuft. Und ganz entspannt zu Ihrem Termin gehen.

Der richtige Termin Fragen und Auskünfte Bleiben Sie entspannt Was wird untersucht?

Der richtige Termin

Machen Sie Ihren Termin möglichst zu einem Zeitpunkt ohne Menstruation. Dabei hilft ein Zyklus- oder Menstruationskalender. 24 Stunden vorher sollten Sie weder Verhütungsgel, -zäpfchen oder -schaum benutzen. Am Untersuchungstag vorher am besten nur mit klarem Wasser duschen oder waschen, weil Lotionen oder Seife die empfindlichen Schleimhäute der Scheide angreifen können. Wenn Sie zur Toilette müssen, gehen Sie vor der Untersuchung noch einmal.

Download Menstruationskalender

Fragen und Auskünfte

Im Sprechzimmer unterhält sich Ihr Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin erst einmal ganz in Ruhe mit Ihnen und stellt Ihnen einige Fragen. Dabei geht es um den Grund des Besuches, den Zeitpunkt der letzten Regel und ob sie regelmäßig ist, vorangegangene Krankheiten oder OPs. Junge Mädchen werden bei ihrem ersten Besuch auch nach dem Zeitpunkt der ersten Regel gefragt oder danach, ob sie schon Sex hatten. Eigene Fragen können Sie jederzeit stellen, egal ob vor, während oder nach der Untersuchung.

Am besten, Sie bereiten sich im Vorfeld des Arztbesuches ein wenig vor. Schreiben Sie sich alle Fragen auf, die Sie stellen möchten. Wir haben speziell für jungen Mädchen einen Vorbereitungsbogen zum Herunterladen und Ausdrucken vorbereitet.

Download Vorbereitungsbogen

Bleiben Sie entspannt

Für die Untersuchung müssen Sie sich frei machen. Dafür gibt es eine Umkleidemöglichkeit. Rock und Oberteil können Sie anbehalten, wenn Sie sich so wohler fühlen. Dann nehmen Sie auf dem Untersuchungsstuhl Platz. Ihre Unterschenkel müssen Sie nur dann auf die Stützen rechts und links legen, wenn Ihr Arzt oder Ihre Ärztin dies für die aktuelle Untersuchung benötigt. Versuchen Sie sich zu entspannen und etwas abzulenken. Für Scham oder gar Angst gibt es keinen Grund. Ihr Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin macht diese Untersuchungen mehrmals am Tag und hat viel Erfahrung. Er kann Ihnen jeden Schritt erklären. Sagen Sie gleich Bescheid, wenn etwas wehtut oder unangenehm ist.

Was wird untersucht?

Nach dem Ansehen von Schamlippen und Scheideneingang führt der Arzt oder die Ärztin vorsichtig einen Scheidenspiegel, das sogenannte Spekulum, in die Scheide ein. So können Muttermund und das Scheideninnere eingehend untersucht werden. Mit einem kleinen Wattetupfer nimmt er noch eine Probe, den Zellabstrich, aus dem Gebärmutterhals. Dieser wird genau unter einem Mikroskop betrachtet, um Infektionen auszuschließen. Zur Krebsvorsorgeuntersuchung gehört auch immer ein Abstrich.

Als Nächstes werden Gebärmutter und Eileiter abgetastet. Dafür zieht sich der Arzt oder die Ärztin hygienische Gummihandschuhe über und führt ein oder zwei Finger in die Scheide ein, die andere Hand wird auf den Unterbauch gelegt. Manchmal wird auch noch eine Ultraschalluntersuchung gemacht. Dafür wird ein kühles, durchsichtiges Gel auf dem Bauch verteilt. Der Arzt fährt mit dem Ultraschallkopf über Ihre Bauchdecke und sieht sich die inneren Organe an. Die dünne Ultraschallsonde kann auch in die Scheide eingeführt werden, um sich die Organe ganz genau anzuschauen. Davon merkt man kaum etwas. Wenn Sie noch Jungfrau sind, verzichtet der Arzt meist ganz darauf. Danach können Sie sich wieder anziehen.

Abschließend werden noch die Brüste untersucht. Dazu müssen Sie sich freimachen, damit der Frauenarzt oder die Frauenärztin vorsichtig beide Brüste und die Achselhöhlen nach Knotenbildung abtasten kann. Diese Untersuchung können Sie übrigens auch selbst durchführen. Lassen Sie sich in der Praxis zeigen, wie es geht. Die beste Zeit dafür ist kurz nach der Regel, wenn die Brüste noch sehr weich sind.

Nach diesen Untersuchungen, die nicht lange dauern, setzen Sie sich noch einmal an den Schreibtisch, um die Untersuchungsergebnisse zu hören und zu erfahren, ob Sie behandelt werden müssen.

Wenn Sie sich die Pille verschreiben lassen möchten, wird noch der Blutdruck gemessen. Darüber hinaus werden noch Risikofaktoren wie Rauchen, Medikamenteneinnahme oder Erkrankungen in der Familie, wie z.B. Thrombosen, besprochen.

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