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Diaphragma und Portiokappe

Scheidenpessar bzw. Gebärmutterhalskappe

Das Diaphragma bzw. die Portiokappe sind mechanische Verhütungsmittel für die Frau, die bei jedem Verkehr an die richtige Stelle in der Scheide eingelegt werden müssen und dann eine mechanische Barriere für Samenzellen bilden. Diese mechanischen Verhütungsmittel sollten, um ihre Sicherheit zu erhöhen, immer in Kombination mit chemischen Verhütungsmitteln angewendet werden.

Beschreibung und Wirkweise

Das Diaphragma bzw. die Portiokappe besteht aus Gummi, Silikon oder Latex. Sie müssen unter Umständen individuell von der Frauenärztin/dem Frauenarzt angepasst werden. Vor jedem Geschlechtsverkehr müssen diese Verhütungsmittel – am besten zusammen mit einem Samenzellen-abtötenden (spermiziden) chemischen Verhütungsmittel – in die Scheide eingelegt werden. Dort sitzt es wie eine elastische Schutzwand vor der Gebärmutter und soll verhindern, dass Spermien in die Gebärmutter gelangen können. Das Diaphragma bzw. die Portiokappe sind ca. ein bis zwei Jahre haltbar. Ihre Verhütungssicherheit hängt dabei ganz entscheidend von der korrekten Anwendung ab. Der Pearl-Index schwankt somit also zwischen 1 und 20.

Mögliche Vorteile des Diaphragmas und der Portiokappe

Das Diaphragma und die Portiokappe sind vor allem für Frauen geeignet, die keine Hormone zur Verhütung anwenden können oder wollen, aber auch für Frauen, die stillen oder nur gelegentlich eine Verhütung benötigen.

Mögliche Nachteile des Diaphragmas und der Portiokappe

Das Diaphragma und die Portiokappe sind weniger verhütungssicher als hormonelle Methoden und ihre Anwendung erfordert einige Übung. Bei Frauen, die zu Harnröhren-oder Blasenentzündungen neigen, kann der Druck des Diaphragmas oder der Portiokappe auf die Harnröhre zu einer erhöhten Entzündungsneigung führen. Ein Schutz vor sexuell übertragbaren Erkrankungen ist weder durch das Diaphragma noch durch die Portiokappe gegeben, wenn also auf einen Schutz aufgrund wechselnder Sex-Partner geachtet wird, muss immer zusätzlich auch noch ein Kondom verwendet werden.

Über die Risiken und Nebenwirkungen informiert Sie Ihr Frauenarzt/Ihre Frauenärztin.

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