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Hormonpflaster

Verhütungspflaster

Das Hormonpflaster ist ungefähr 5 x 5 cm groß und wird auf Bauch, Oberschenkel, Po oder die Außenseite des Oberarms geklebt und einmal wöchentlich erneuert. Es enthält sowohl ein Östrogen als auch ein Gestagen, die über die Haut aufgenommen werden und genau wie die Kombinationspille im gesamten Körper (systemisch) wirken. Mit ihrer Hilfe wird also ein Eisprung verhindert bzw. gehemmt (Ovulationshemmung oder Eisprunghemmung).

Beschreibung und Wirkweise

Aus dem Pflaster werden die darin enthaltenen Östrogene und Gestagene freigesetzt, welche dann im gesamten Körper wirken. Neben einer Ovulationshemmung wird der Schleimpfropf im Gebärmutterhals für Spermien undurchlässig und es kommt zu einer Veränderung der Gebärmutterschleimhaut, die das Einnisten einer befruchteten Eizelle verhindert. Mit dem Pflaster werden dabei Hormonkonzentrationen im Blut erreicht, die denen einer Kombinationspille entsprechen. Das Pflaster wird drei Wochen lang jede Woche ausgetauscht. Dann erfolgt, ähnlich wie bei der Kombinationspille, eine einwöchige Anwendungspause. In der Woche ohne Pflaster setzt dann meist die Blutung ein. Der Pearl-Index liegt zwischen 0,2 und 0,9.

Mögliche Vorteile des Hormonpflasters

Im Unterschied zur Kombinationspille oder Minipille muss frau eben nicht täglich an ihre Verhütung denken, sondern nur wöchentlich. Die Verhütungssicherheit wird durch Erbrechen nicht beeinflusst. Wird das Hormonpflaster nicht mehr angewendet, können Frauen sofort wieder ihrem Alter entsprechend schwanger werden.

Mögliche Nachteile des Hormonpflasters

Aufgrund seiner Größe und Farbe kann das Pflaster als störend empfunden werden, außerdem kann es Hautreizungen verursachen. Wie bei der Kombinationspille oder der Minipille wirken die Hormone des Pflasters systemisch, also im ganzen Körper. Ein Einfluss von Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall kann auf die Verhütungssicherheit nicht ganz ausgeschlossen werden. Auch auf ein mögliches Versagen bei gleichzeitiger Einnahme von Antibiotika (z.B. Penicilline oder Tetracycline) wird hingewiesen. In solchen Situationen wird die zusätzliche Anwendung eines Kondoms oder einer anderen Barrieremethode empfohlen.

Über die Risiken und Nebenwirkungen informiert Sie Ihr Frauenarzt/Ihre Frauenärztin.

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